Why Fight When You Can Help Each Other

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“We need to fight against companies to get control over our personal data!” We hear these or similar statements quite often. We think that exactly the opposite is true: we need to help companies to get control over our personal data.

In our first blog post, we talked about privacy issues that companies are struggling with. This time, we describe what those problems are and why we need to solve them first before we can realize our vision of a fair world of personal data.

According to the General Data Protection Regulation (GDPR), companies must send you a copy of the personal data they have stored about you upon request. They must also delete or modify all or part of your personal data upon request, etc. In addition, the company must ensure that your data is properly protected, it must appoint its own data protection officer, it needs data protection contracts, a lot of documentation, and so on…

Man in a labyrinth

All these measures are important, and companies should not be allowed to shirk them, but the cost and complexity of implementation, combined with the fear of fines - in the third quarter of 2021, nearly one billion euros in fines were issued in the EU alone - moves many companies to avoid processing personal data. According to a Bitkom study conducted in 2020, 56% of all innovative projects in Germany failed because of data protection concerns. One year later, it was described, that nine out of ten companies already had to stop innovative projects because of data protection requirements. This does not sound like Europe is playing ahead in the race for digital innovation.

If now activists or other companies like us show up and demand that end-user rights must be better addressed, it doesn’t sound like a promising future collaboration. No matter what paths we take, to create our vision of fairness in the world of personal data, we would always have to fight companies of all sizes. A fight that others such as digi.me, citizen.me or bitsabout.me are already trying to wage - but only moderately successful. By observing these market players, we quickly realized that we need to find another way of solving this problem.

The solution came in March 2021 and was based on the following logic: We help companies to solve their data proivacy problems by offering a platform that takes care of the majority of data protection obligations - a kind of privacy-as-a-service. Companies will use this platform, called MetaSoul, because it is cost-effective, easy to use and legally proven. Because we control MetaSoul, we can provide a platform for you as an end user as well, that allows you to manage and reuse all your data from the integrated companies in one place. Suddenly, sovereignty over your data is yours, and that’s only because we work with companies, not against them.

How MetaSoul exactly look like for businesses, why the platform will become an offering that businesses can’t refuse to use, and how MetaSoul adds value to you as an end user is another topic and will be explained another time.

See you next time and might your personal data with you!

Stefan & David

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Warum bekämpfen, wenn man sich gegenseitig helfen kann

„Wir müssen gegen Firmen kämpfen, um Kontrolle über unsere persönlichen Daten zu bekommen!“ Diese oder ähnliche Aussagen hören wir des Öfteren. Wir finden, dass genau das Gegenteil der Fall ist: Wir müssen Firmen helfen, um unsere persönlichen Daten kontrollieren zu können.

In unserem ersten Blogpost haben wir von Datenschutz-Problemen gesprochen mit denen Firmen kämpfen. Dieses Mal beschreiben wir, wie diese Probleme aussehen und warum wir zuerst diese Probleme lösen müssen, bevor wir unsere Vision einer fairen Welt der persönlichen Daten umsetzen können.

Laut Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) müssen Unternehmen dir auf Anfrage eine Kopie der persönlichen Daten, die sie über dich gespeichert haben, zuschicken. Sie müssen auch auf Anfrage deine ganzen persönlichen Daten oder Teile davon löschen oder ändern usw. Außerdem muss auf Unternehmensseite sichergestellt sein, dass deine Daten ordentlich geschützt sind, es muss ab einer gewissen Größe des Unternehmens ein eigener Datenschutzverantwortlicher ernannt werden, es braucht Datenschutzverträge, viel Dokumentation, und, und, und…

Mann im Labyrinth

All diese Maßnahmen sind wichtig und Unternehmen sollen sich nicht davor drücken dürfen, aber die Kosten und Komplexität der Umsetzung, kombiniert mit der Angst vor Strafen – im dritten Quartal 2021 wurden allein in der EU knapp eine Milliarde Euro an Strafen ausgesprochen – bewegt viele Unternehmen dazu auf die Verarbeitung persönlicher Daten zu verzichten. So scheiterten laut einer 2020 durchgeführten Bitkom Studie allein in Deutschland 56% aller innovativen Projekte wegen Datenschutzbedenken. Ein Jahr später wurde unter anderem beschrieben, dass neun von zehn Unternehmen bereits innovative Projekte wegen Datenschutzanforderungen stoppen mussten. Das klingt nicht danach als würde Europa im Wettlauf um digitale Innovation vorne mitspielen.

Wenn jetzt Aktivisten oder andere Firmen wie wir auftauchen und verlangen, dass besser auf Endnutzerrechte und dergleichen eingegangen wird, dann klingt das nicht nach einer vielversprechenden zukünftigen Zusammenarbeit. Egal welche Wege wir gehen, um unsere Vision von Fairness in der Welt der persönlichen Daten zu schaffen, müssten wir immer gegen Unternehmen aller Größe ankämpfen. Ein Kampf den andere wie zum Beispiel digi.me, citizen.me oder bitsabout.me bereits versuchen zu führen nur halt mäßig erfolgreich. Durch Beobachtung dieser Marktteilnehmer haben wir rasch erkannt, dass wir einen anderen Weg finden müssen.

Die Lösung kam im März 2021 und folgte folgender Logik: Wir helfen Unternehmen, ihre Datenschutzprobleme zu lösen, indem wir eine Plattform anbieten, die den Großteil aller Datenschutz-Verpflichtungen übernimmt – eine Art Privacy-as-a-Service. Unternehmen werden diese Plattform namens MetaSoul nutzen, da es kostengünstig, einfach zu bedienen und rechtlich wasserdicht ist. Da wir MetaSoul kontrollieren, können wir für auch für dich als Endnutzer eine Plattform zur Verfügung stellen, indem du alle deine Daten der integrierten Unternehmen an einem Platz verwalten und auch wiederverwenden kannst. Die Souveränität über deine Daten liegt plötzlich bei dir und das nur weil wir mit und nicht gegen Unternehmen arbeiten.

Wie MetaSoul für Unternehmen genau aussieht, warum die Plattform ein Angebot werden wird, bei dem Unternehmen nicht nein sagen können und wie MetaSoul dir als Endnutzer Mehrwert bietet, ist ein anderes Thema und wird ein anderes Mal erklärt.

Bis zum nächsten Mal und mögen eure persönlichen Daten mit euch sein!

Stefan & David

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